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Pipelife-MaturantInnenwettbewerb 2019

Alljährlich zeichnet Österreichs größter Kunststoffrohrhersteller herausragende Diplomarbeiten von HTL-Absolventinnen und Absolventen aus. Der diesjährige Bewerb fand am 21. Mai im Pipelife-Schulungszentrum in Wr. Neudorf statt. Eine Jury bewertet dabei sowohl die Arbeiten selbst als auch deren Präsentation.

„Das Siegerprojekt der HTL Mödling hat uns in allen Kriterien wie Umfang, Qualität der Ausführung, gesellschaftspolitische Relevanz, visuelle Darstellung und persönlichem Vortrag überzeugt", zeigt sich Mag. Franz Grabner, der Geschäftsführer von Pipelife Austria, beeindruckt und ergänzt: „Ich möchte aber auch der HTL Krems und ihren Schülern zum hohen Niveau sehr herzlich gratulieren."

Erster Platz für Smart Street-Projekt der HTL Mödling

Der erste Platz erging an Patrick Dorn, Luca Henninger, Gabriel Pelikan und Jakob Ziegelbauer von der HTL Mödling für ihre Arbeit zum Thema „Smart Street – nachhaltige Umgestaltung des Kaiser Franz Joseph Rings in Baden". Die Schüler analysierten die Ist-Situation im Bereich dieser Verkehrsader in Baden und erstellten auf Basis der zur Verfügung gestellten Verkehrszählungsdaten wie auch selbst erhobener Parkraumdaten eine optische Darstellung des Verkehrsstroms. Darauf aufbauend entwickelten sie konkrete Vorschläge zum Umbau des Straßenabschnitts bzw. zur besseren Nutzung des vorhandenen Raums für alle Bewohner. Ihre Vorschläge präsentierten sie mittels eines animierten 3D-Modells. Die gesamte Planung erfolgt auf Basis eines BIM (Building Information Modeling) Modells. Die Schüler berechneten zusätzlich auch die Einsparungen an CO2 und Stickoxiden durch die von ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen.

Aquaponik belegt den zweiten Platz

Der zweite Platz ging heuer an Schülerinnen der HTL Mödling. Mona Faber und Anna Schelberger präsentierten das Thema „Ökologische und ökonomische Aspekte der Aquaponiktechnologie zum Zwecke der Nahversorgung". Aquaponik ist eine Kombination aus den Begriffen Aquakultur (Fischzucht) und Hydroponik (Zucht von Pflanzen, die nicht in Erdreich wurzeln). Ausscheidungen der Zuchtfische bilden bei solchen geschlossenen Wasserkreisläufen die Nährstoffe für Pflanzen und diese reinigen das Wasser für die Fische. Die Schüler analysierten eine Anlage im kleinen Maßstab und erarbeiteten einen Plan zur Errichtung einer größeren Anlage auf einem Biobauernhof in St. Gabriel (NÖ).

Zwei dritte Plätze für die HTL Krems

Der dritte Platz wurde von der Jury doppelt vergeben. Manuel Fertl, Jakob Marchart und Patrick Steiner von der HTL Krems konzipierten ein multifunktionales Gebäude am Dunkelstein und präsentierten ihren Entwurf mittels 3-D-Renderings. Auch ein haustechnischer Plan, eine Kalkulation und genaue Pläne zur Abwicklung der Baustelle durften dabei nicht fehlen.

Den anderen dritten Platz belegten Julia Scheuer und Johannes Floh von der HTL Krems. Sie planten einen Neubau bzw. Umbau der Rotkreuz-Bezirksstelle in Großweikersdorf. Im Vorfeld führte die Gruppe Abstimmungsgespräche mit der RK-Bezirksstelle und der zuständigen Bauabteilung, dann zeichneten die Schüler für den geplanten Erweiterungsbau die Polierpläne, führten statische Berechnungen durch und kalkulierten den Bau. Die engen Vorgaben der Auftraggeber ließen in der Umsetzung nicht allzu viel kreativen Spielraum zu, aber die solide ausgeführte und umfangreiche Arbeit beeindruckte die Jury dennoch.

Maturabewerb-2019-alle
Foto aller Gewinner: v.l.n.r.: AV DI F. Griessler (HTL Krems), M. Fertl, P. Dorn, P. Steiner, J. Ziegelbauer, J. Marchart, G. Pelikan, L. Henninger, A. Schelberger, AV DI A. Stark (HTL Mödling), M. Faber, J. Scheuer, J. Floh, GF Mag. F. Grabner
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1. Platz: HTL Mödling für ihre Arbeiten zum Thema „Smart Street – nachhaltige Umgestaltung des Kaiser Franz Joseph Rings in Baden.“ v.l.n.r.: AV DI A. Stark, Luca Henninger, Patrick Dorn, Jakob Ziegelbauer, Gabriel Pelikan, GF Mag. Franz Grabner